Anthony McCarten, Licht

Brillianten funkeln heller bei elektrischem Licht als bei Gaslicht. Einer der Beweggründe, warum der reiche Bankier den armen Erfinder unterstützt, um dessen bahnbrechende Entdeckung der Elektrizität unter die Menschheit zu bringen. 

Thomas Alva Edison,  der geniale Tüftler erfährt Höhen und Tiefen bei der wirtschaftlichen Vermarktung seiner Idee und stößt dabei an seine moralischen Grenzen.

McCarten macht daraus keinen historisch romantisierenden Text, sondern ein Lehrstück über die Frage ob Erfindungen nur für vermeintlich gute Ziele verwendet werden dürfen oder nicht, und wer darüber zu entscheiden hat was Gut und Böse ist. Fragen, die zu allen Zeiten immer wieder gestellt werden. Deshalb ist das Buch so aktuell. 

McCarten bisher bekannt durch tragikomische Erzählungen über Irrsinn und Normalität in Kleinfamilien, interessiert sich auch in diesem Buch für die inneren Beweggründe seiner Hauptperson. Edison ist hin und her gerissen zwischen dem Eremitendasein und der Zweisamkeit in einer Ehe. 

Ambivalent zeigt er sich auch in der Verwendung 'seiner' Elektrizität, denn es gibt noch einen Konkurrenten, namens Tesla, der ihm seinen Erfolg streitig machen möchte. 

Dem Autor gelingt mit diesem Text eine Art Parabel über eine, das Leben erleichternde 'gute' Entdeckung, die aber auch für mörderische Zwecke verwendet werden kann. 

 

ISBN 9783257069945   € 24,00

 

Weiterlesefaktor : sehr hoch